Frühlingszunftwerk der Cheschtenezunft Mörel-Filet
Dem Laub ging es an den Kragen!
Die Cheschtenezunft führte am 29. März ihr traditionelles Frühlings-Zunftwerk durch. Der komplett anwesende Zunftvorstand konnte nicht weniger als 34 Mitglieder begrüssen. Viele wichtige Arbeiten konnten ausgeführt werden.
Im Frühlings-Zunftwerk steht jeweils das Räumen der Wiesen im Vordergrund. Unglaublich, wie viel Laub von einem ausgewachsenen Kastanienbaum zusammenkommt. Und wenn mehr als drei Hektaren Wiesen geräumt werden müssen, bedeutet dies sehr viel Arbeit. Ein Einzelner wäre verloren, je mehr fleissige Helferinnen und Helfer zusammenkommen, umso schneller geht es natürlich. 34 ist schon fast rekordverdächtig und erfreulicherweise waren auch einige Jugendliche dabei, die sichtlich Spass hatten.
Das Laub wurde zusammengetragen und dann in Säcken abgeführt. Daneben wurden noch weitere wichtige Arbeiten ausgeführt. So wurden zwei Bäume gepflanzt, die selbst nachgezogen worden waren. Sie werden dann zum richtigen Zeitpunkt veredelt. Eine Gruppe unter der Anleitung von Markus Berchtold überprüfte die Gitter, die die Bäume vor Wildverbiss schützen. Dann wurden aber auch die Nistkästen gereinigt, die in der Kastanienselva angebracht wurden. Alle 16 Kästen waren mit Material gefüllt, was zeigt, dass sie benutzt worden sind. Sie müssen aber regelmässig geleert werden, damit sie auch künftig von den Vögeln benutzt werden können. Die Brutkästen liefern einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.
Von 9.00 bis 13.00 Uhr wurde gearbeitet, dann trafen sich die fleissigen Helferinnen und Helfer zum Aperitif beim Begegnungszentrum. Mit einem feinen Risotto konnten die Kräfte wieder aufgetankt werden und anschliessend wurde die Geselligkeit gepflegt.